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SULA BASSANA - The night

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(2009, Sulatron Records, Deutschland, 51.47 min) 01. In Space 02. Lost in Space 03. The Night 1. Part 1 2. Part 2 3. Part 3 4. Part 4 04. Meteorritt 05. Kosmokrator Ein blubberndes Geräusch am Anfang, schon stößt man auf eine geheimnisumwitterte Melodie, welche sich eindringlich durch den gesamten Song zieht. Willkommen im Spacerockkosmos des Dave Schmidt aka SULA BASSANA. "In space" nennt sich der Opener mit der betörend mystischen Hauptmelodie, dem noch eine Acidelicvariante mediterraner Musik als Mittelpart zugefügt wird. Es ist reichlich melodisch für Spacerock, aber hier greifen auch die Attribute Psychedelic und Acidrock. "Lost in space" ist auf jeden Fall eine Spacerocknummer mit diesem Zirpen eines startenden Raumschiffs im Hintergrund, dünnem, aber packendem, vor allem stets monotonen Sequenzerrhythmus, einer hypnotischen Grundstruktur und darüber einer bedrohlich dunklen Melodie, das Instrument klingt wie eine rückwärts aufgenommene Org...

THE FLYING EYES - The flying eyes

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(CD, USA, World in Sound, 2009, 42.23) Part A: Bad blood 01. Lay with me 02. Better things 03. Bad blood 04. Don't point your god at me 05. She comes to me Part B: Winter 06. We are not alive 07. Red sheets 08. Around the bend 09. Winter 10. King of nowhere Ich bin manchmal eher abgetörnt von den aktuellen musikalischen Entwicklungen. Das, was ich gerne höre, ist zuweilen bis zu 50 Jahre alt, die modernen, von digitaler Totproduktion und ätzenden, abgehackten, gefühllos und unkreativ gespielten "modernen" Krachgitarren, bis zu einer ganzen Oktave tiefer gestimmt, beherrschte Rockmusiksparten begeistern mich kaum bis noch viel weniger und wenn dann mal eine Retroband auftaucht, so ist oft die Vorlage wirklich geil, die durchgepauschte Kopie hingegen nur ein müdes Lächeln wert. Wenn überhaupt. Wirklich geil hingegen waren einige neuere Acts aber doch, vor ein paar Jahren ORANGE SUNSHINE aus Holland, die als Fuzzgitarrenpowertrio den alten BLUE CHEER (die damals durchaus noc...

BLACK TORA - Rise of the tora

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(CD, USA, Rock Quarry, 2009, 41.05) 01. Burn Out 02. Never Enough 03:08 03. Criminal 04:30 04. Wild Child 04:06 05. Stealing Thunder 04:00 06. Don't Drag Me Down 03:22 07. Born To Rock 03:01 08. Haywire 03:05 09. The Slayer 04:40 10. Hearts On Fire 03:47 11. Warrior 04:17 Für mich ist dieses texanische Powertrio eine der coolsten aktuellen Entdeckungen im metallischen Hardrock und rockenden US Heavy Metal, welche mir in den letzten Jahren über den Weg gelaufen ist. Man denkt gar nicht, dass diese Platte von 2009 ist, die Musik, der Stil, alles klingt so herrlich traditionell nach den Jahren 1978 bis 1981. Hier wird typischer Amisound geboten, der jeden Fan von RIOT auf den ersten fünf Platten, THE RODS, VAN HALEN, härteren Y & T und ähnlichen Bands in die Komplettekstase treiben sollte. Klar, innovativ ist das hier sicher nicht mehr, aber die Musik hat Seele, ist komplett von Hand gespielt, sehr gut, klar und doch lebendig produziert und zeigt so manchen kommenden Kultsong, d...

WHILE HEAVEN WEPT - Vast oceans lachrymose

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(CD, 2009, Cruz Del Sur, USA, 42.17) 01.The Furthest Shore 02.To Wander the Void 03.Living Sepulchre 04.Vessel 05.Vast Oceans Lachrymose 06.Epilogue Eine der schönsten Platten im gesamten Doommetalbereich kam 1999 auf den Markt, hieß „Sorrow of the angels“ und war so dunkel und traurig wie meine Stimmung damals selbst, vor Schmerz über eine nicht erwiderte, eine verlorene Liebe. Wow, das Album sass perfekt. Vier Jahre später dann die Wendung hin zu Euphorie und Glückseligkeit mit „Of empires forlorn“, einem symphonischen (das war „Sorrow of the angels auch schon“), von Elementen des epischen 70er Rocks und Progs durchzogenen Schweben, welches so zauberhaft war, dass man es als durchschnittlicher Erdwurm kaum in Worte zu kleiden vermag. Sänger Tom Phillips, was sag ich, Sänger, nein, MASTERMIND Tom Phillips (nur echt mit Doppel L) hatte sich gar nicht verändert, nur der Ausdruck in seinen Kompositionen und seiner Stimme war ein anderer, überschwenglich lebensfroh, fröhlich und erhaben....

Siena Root - Different realities

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(2009, Transubstans, Schweden, 51 Min) 01. WE - We are them - In the desert - Over the mountains - As we return 02. THE ROAD TO AGARTHA (RAAGMALA) - Bairabi - Bhairavi - Ahir Bhairav - Bhimpalasi - Shree - Jog Die soundsovielte SIENA ROOT Scheibe und für mich bisher das beste von dieser Kapelle gehörte Material. Transubstans Records als Auffangbecken für das einstige Nasoni Records Zugpferd ist ein guter Nährboden. Zwei Longtracks von je knapp fünfundzwanzigeinhalb Minuten Länge stehen auf dem Album, wieder unterteilt in einmal vier und einmal sechs kürzere Abschnitte, die auf der CD einzeln anwählbar sind, aber nur als Ganzes wirklich Sinn machen. Es fängt besinnlich an mit "We are them", einem dahinschwebenden Rocker im besten 1970er Stil, der viele ruhige, sentimentale Momente mit nachdenklicher Grundstimmung in sich birgt, dazwischen einmal in tänzelnde Rockpassagen abdriftet, die immer nur recht kurz währen. Hier ist die sanftere Seite der Band stärker ausgeprägt, womi...

7th Reign - Fallen empires

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(2009, Kanada, Eigenvertrieb, 61.59 min) 01. Servants of the Lost 02. Unbeliever 03. 7th Reign 04. Fallen Empires 05. Betrayed 06. The Other Side 07. Deliverance 08. Requiem for the Dead Das zweite Album der Kanadier um Brian Soulard, den ehemaligen EIDOLON Fronter, erreicht gerade mein Büro, also rein in die Anlage und aufgedreht, dass drüben die staubigen Rückstände der Piano Bar Ruine tanzen und bei der Handelsschule die Fenster klirren. Rasant und melodisch präsentieren sich die Herren auf diesem Album. Melodicmetal alter Schule, ein wenig Progmetal darin, viel, viel Powermetal als solide Grundlage und schon geht es ab. Die 80er lassen auf jeden Fall in einigen Momenten grüßen, wenn sich 7th REIGN fast schon hardrockigen Gefilden nähern, aber durch ihre sehr kreative, inspirierte Gitarrenarbeit und die packenden Gesangslinien selbst hier die Sinne des Hörers zu betören wissen. Die mystischen, orientalischen Läufe, welche sich die Musiker auf der Scheibe aus den Ärmeln schütt...

RAZOR FIST - Metal minds

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(2009, USA, Pure Steel Records,) 01. Fury of the Warrior 02. Metal Minds 03. Runner 04. Cosmic Hearse Driver 05. The Seer 06. First Strike 07. Thirst for Disaster 08. Silver Howler 09. Breath of Fire 10. Loud into the Night Einen fetten Speedmetal mit extrem schrillen Vocals, die einen US Metalfan an eine Mischung aus John Bonata (THRUST), Paul Baloff (EXODUS, PIRANHA), Tim Baker (CIRITH UNGOL) und Kaizer Fist (OUTBREAK) auf hysterisch erinnern, klopfen RAZOR FIST auf ihrem zweiten Album. Wenn man seine Lauscherchen erst einmal an diese extrem rostige Stimmbandvergewaltigung gewöhnt hat, folgt die Belohnung in Form von packenden, eingängigen Speedmetalhymnen auf dem Fuße. Spielerisch top umgesetzt, kompositorisch so geschnitten, dass sie nie in komplizierte Strukturen ausarten, immer schön direkt die Nackenmuskulatur ins Schwingen versetzen, sich als kleine Ohrwürmer in der Seele des geneigten Headbangers festkrallen und dem guten alten Speedmetal wieder neue Frische schenken. Allein d...

HJALLARHORN - Iron clad soldiers

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(2009, Norwegen, Pure Steel Records, 50.01 min) 01. Battle Of Repulsion 02. Iron Clad Soldier 03. Brigade 04. Blood And Black Lace 05. The Changeling 06. The Horn 07. Scathed And Torn 08. Eye Of The Storm 09. The Machinist Neun Songs für ein Hjallarleluja! Sie sind aus Norwegen, Baujahr 1993 mit einer längeren Pause mittendrin und einer Leidenschaft für puren Metal. Vergesst den ganzen Blackmetalkram aus dem Land der Fjorde, hier kommt die stählerne Vollbedienung, nach der Ihr Euch lange gesehent habt. Stilistisch befindet man sich in der Grauzone zwischen Amispeedmetal mit raueren Vocals und traditionellem Heavymetal, der für den Hymnenaspekt sorgt. Schon das Hauptriff des eröffnenden "Battle of repulsion" macht klar, wessen geistiges Kind diese Wikinger sind. Die Riffs schrubben schön, ohne dass sie die guten Melodien vermissen lassen. Der Gesang ist roh und rotzig, hat jedoch Charisma. Man denkt sofort an den Thrashmetal der späten 80er. "Brigade" ist ein schöner...

REALMBUILDER - Summon the stone throwers (Neues Vinyl)

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(2009, USA, I HATE RECORDS, 34.57) 01. Bow Before the Oligarchy 02. Silver Ziggurat 03. Ninety-Nine Raids 04. Forgotten Minion 05. Summon the Stone Throwers 06. Colossal Glaciers 07. The Tarnished Crown Eines vorweg, Mainstreammetalbrüdern (und seien sie von Gott, Odin und Satan für ihre Brüderschaft gepriesen) wird dieses Album nicht, aber auch wirklich gar nicht gefallen, so kauzig, sperrig, spröde und obskur kommt es zähflüssig aus den Boxen getönt. Die Melodien der sieben Songs sind allesamt makaber, düster, eventuell ein wenig mystisch und sprechen von Verdammnis und Verfall, wobei textlich eher die Fantasykeule nach Robert E. Howard und J. R. R. Tolkien geschwungen wird, allerdings mit etwas weniger Detailverliebtheit und mehr Barbarei. Die Scheibe mag einem zuerst etwas lahm erscheinen, da nicht nur eine Menge Doomelemente darin ihr perfides Spiel treiben, sondern die beiden Macher der Band ihre Wurzeln im mystischen, verqueren Rock und Hardrock der späten 70er und...

Commandment - No mercy (neues Vinyl)

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(2009, USA, Pure Steel Records, 31.19) 01.Corrupted Youth 02.Betrayed 03.Road to Nowhere 04.Guitar Solo 05.The Cell 06.No Mercy 07.Holding On 08.Kamikaze 09.Voice of the Sphynx Seit nunmehr zehn Jahren gehört die Vinylversion des Vorgängeralbums zu meinen gern gehörten Favouriten, was nicht allein am gigantischen melodischen und doch harten Speedmetalopener „Oriental maiden“, einer Hymne vor dem Herrn liegt. Jetzt haben es Pure Steel Records, bei denen ohnehin in den letzten Monaten so einiges an kultigem und kultigstem US Metal erschienen ist, geschafft, gotterhabene Demosongs aus der Zeit nach dem Material der ersten Scheibe auf fettes Vinyl zu bennen und sie werden damit einen Volltreffer landen, denn der gebotene Powermetal ist gigantisch. Wäre das Album seiner Zeit erschienen, hätte es ein unumstrittener 80er Klassiker werden können. Da geht es von Anfang an mit rasantem, messerscharfem Riffing und einerpackenden, unheimlich eindringlichen Gesangslinien ab durch die Botani...

Memory Driven - Relative obscurity

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(2009, Sweden, I Hate Records, 61.11) 01. Super Nova 02. Nonprofundi 03. Is There Something There? 04. Heavens Vast 05. Moment 06. Ostrakon 07. Surface Oblivion 08. Melt Into 09. Forever Lasting Sadness 10. The 13th Baktun (Closer Pull) 11. The End of Truth Man denkt sich, es kämen wohl nur noch Knüppelveröffentlichungen oder langweiliger Trällermetal auf den Markt, doch da fällt einem die Debüt CD der Amis MEMORY DRIVEN in die Hände, die gleich einen interessanten, da zumindest in Undergrounddoomkreisen wohlbekannten Namen ins Rennen wirft: Dennis Cornelius.Bei REVELATION hab ich ihn als Sänger erleben dürfen, das war 1995 auf dem WACKEN, noch in der alten Arena mit knapp 3000 Besuchern. Schön war die Zeit. Davor war Dennis bereits u.a. bei den Deathmetallern DOOMSTONE zugange, die mir nur namentlich ein Begriff sind, danach hat er u.a. seine eigene Band OVERSOUL gehabt, einen progressiven Doom in Reinkultur gespielt und die 90er zumindest ganz weit hinten mit guter Musik versorgt (wa...

Midnight Idöls - Sworn to the night

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(2009, USA, Metal on Metal, 37.08) 01.Sworn To The Night 02.Beyond The Darkness 03.Bloodied And Alone 04.Hatred Is Born 05.Satan's Lullaby 06.Triumph Of The Sinner 07.Curse Of The Crimson Moon 08.Necropolis (City Of The Dead) Die MIDNIGHT IDÖLS kenn ich von ihrem gutklassigen, aber reichlich rotzrockigen Debüt vor zwei oder drei Jahren, eine feine Band, fürwahr. Die Steigerung zwischen jenem Debüt und der neuen Scheibe geht dann allerdings über mehrere Level. Der Rotzhardrock uramerikanischer Prägung (mit CRÜE, SKID ROW) wurde zurückgefahren, jedoch nicht ganz aufgegeben. Der Gesang ist metallischer und roher geworden, hat ein wenig seine spitzmäusige Frechheit verloren, an Männlichkeit jedoch wesentlich dazugewonnen. Gut so, gut so. Selbst ein traditioneller, erdiger Heavyrawkdonner wie „Hatred is born“ hat eine unheimlich metallische Wucht. Die Gitarren jaulen und fetzen derweil brodelnd heiße Leads und peitschende Soli aus den Boxen. Die IDÖLS sind noch einen guten Schrit...

F.K.Ü. - Where moshers dwell

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(2009, Schweden, Metal On Metal Records, 39.57) 1. Welcome To Your Nightmare 01:23 2. Where Moshers Dwell 03:14 3. Twitch Of The Thrash Nerve 03:11 4. Faster Than The Shark 02:15 5. The Pit And The Poser 03:29 6. Dead Coroner 01:48 7. Almost Metal 00:13 8. Hate Your Guts (Love Your Brain) 03:44 9. Bedilia - Back For Cake 03:25 10. Worms 00:30 11. Sleepwalker Texas Ranger 01:55 12. He Knows The Drill 01:10 13. Six Feet Ünderwear 00:23 14. Phantom Killer Attack 02:51 15. Blairsville Blues 01:10 16. Horror Metal Moshing Machine 03:15 17. Highway To Horror 06:01 Wo die Mosher wohnen, ja wo? Ha! Was ist denn das hier? Leute von DUSKFALL und DARKANE? Naja, einer. Ich hatte ja schreckliche Vorahnungen, man kennt diese modernen schwedischen Neothrash / Melodicdeath Trendkasper ja, die auf jedem Kommerzfestival die Konsensmetaller mit belanglosen Songgerippen ohne Wiedererkennungswert unterhalten. Ich wollte gar nicht reinhören, da bricht der Speedcoreork...

Jackal - IV

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(2009, Dänemark, Pure Steel Records, 41.46) 01. Reinforcement 02. In to the core 03. Innocence 04. Angels 05. Disciple of the Night 06. No lifeguard on duty 07. When the heart is strong 08. Endgame 09. No one 10. Hunter JACKAL galten als dänische Antwort auf IRON MAIDEN zu Beginn der 90er und waren drauf und dran, in Japan echt fett durchzustarten. Die ersten drei Alben kenn ich nun leider gar nicht, ist damals im Deathmetalrausch und Doomwahn an mir vorbeigegangen. Wie so viele Bands halt, kann man nichts ändern. Nun schickt mir das Pure Steel Records Label eine brandneue JACKAL ins Haus, das vierte Album, quasi eine absolute Eigenproduktion von JACKAL Sänger Brian Rich mit Hilfe des Aufnahmetechnikers Carsten Falkenlind. Keine richtige Band dabei? Auf den Metal Archives munkelte man, der Brian Rich, der hätte doch...nun, was hat er? Zusammen mit Carsten Falkenlind (mit Herrn Falkenhorst, dem alten Froschn verwandt?) hat er zehn seiner aktuellen Kompositionen in einem Kopenhagener St...

Helvetets Port - Exodus to Hell

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(2009, Schweden, Puresteel Records, 41.44) 01. The Shogun 02. Killers In The Sand 03. Dying Victim Of The City 04. Helvetets Port 05. Diamond Claw 06. Fly By Night 07. Killed By A Reaper 08. Huvudlös Gestalt 09. Djävulens Triangel 10. Exodus To Hell 11. Swing The Studded Mace 12. Heavy Metal Night 13. Hårdrockens Förkämpe Von all den neuen Schwedenbands, die innerhalb der letzten vierundzwanzig Monate dem alten Heavy Metal mit einem aktuellen Album frisches Blut in Form frischer Songs zugeführt haben, sind HELVETETS PORT wohl wahrlich die schrägste und obskurste, damit auch untergrundigste Kapelle. Dagegen nehmen sich selbst IN SOLITUDE mit ihrem kaum 20 jährigen Strassenkind als Sänger wie geleckte Casting Stars aus, zumindest musikalisch. Recht so, recht so, das ist genau der Heavy Metal, der mir am Herzen liegt, auch wenn die CD nicht wirklich spektakulär erscheint, wenn man sie das erste Mal in den Player wirft. Aber was ihnen an effekthascherigem Peitschengeknalle fehlt, das mach...

The Lamp Of Thoth - Sing as you slay

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(2009, UK, Miskatonic Foundation, ca. 25 min) 01. Into The Lair Of The Gorgon 02. Thomas The Rhymer 03. Ancient Fire 04. Sing As You Slay THE LAMP OF THOTH sind die Underground Shooting Stars aus England, was den härteren Bereich angeht. Sie haben den nötigen Schmiss gepaart mit eternaler Wucht und schreiben Songs, die man nur schwer mit anderen Bands in Verbindung bringen könnte. Charisma über alles! Am Bass und Gesang steht der Overtly Melancholic Lord Strange, die Gitarre bedient Randolph Tiberius Reaper und Lady Pentagram sitzt auf dem Hocker und prügelt sich ihre Menstruationsbeschwerden von der Seele. Den Opener kenn ich als Liveversion von der letzten MCD. Ein geheimnisvolles Stück mit makabren Melodien auf treibendem Heavyrock. Das Powertriofeeling ist hier bereits hervorragend spürbar. Man könnte es als flottere Doomnummer bezeichnen, aber für Doom allein machen sich THE LAMP OF THOTH nicht krumm, sie werden da eher in eine Schublade verfrachtet, in der sie sich wohl nicht unw...

Scarab - A soul for a soul 10"

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(2009, Miskatonic Foundation, UK, ca. 20 min) 01. A Soul For A Soul 02. The Plague 03. For Whom The Bells Toll Ich finde es ja toll, dass neben all den verlorenen Schätzen und Klassikern der letzten über vierzig Jahre Rockmusik auch immer wieder aktuelle Perlen ihren Weg auf meinen Blog finden, weil sie es einfach wert sind. SCARAB, alte Kulthelden der NWoBHM, die 1982 gegründet worden sind, 1984 die fast schon religiös verehrte "Poltergeist" Single und danach ein 85er Demo veröffentlicht haben, sich aber nie etablieren konnten, sind nach knapp einem Vierteljahrhundert wieder aus der Grube gehüpft. Paul Britton und Dave Parrish sind noch Originale, der Rest ist neu, macht seine Sache auf der brandaktuellen 10" EP "A soul for a soul" jedoch fantastisch. Da sind wir auch schon beim Titelstück. Hier findet sich alles, was das Metallerherz begehren wird. Da sind rasante Riffs mit flotten Beats unterlegt, da sind stampfende, wuchtige Passagen und ein hymnisch erhabe...

Heart of Cygnus - Over mountain, under hill

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(2009, USA, Eigenproduktion, 51.36) 01. Over Mountain 02. Under Hill 03. Black Riders 04. The King And His Steed 05. Lost At Sea 06. Erik 07. Blue Planet 08. The Mountain King 09. Revelations Sie sind momentan ein Undergroundhype, wobei dies eher in Kreisen progressiv orientierter Metalfreunde vonstatten geht. Werden sie dem denn gerecht? Das aktuelle, zweite Album des amerikanischen Duos gibt darüber Auskunft. Ein Track wie „Black rider“ ist verspielt, mit einigen Drehungen und Wendungen, aber er ist immer Heavy Metal to the Bone, melodisch zwar, aber mit tollen Gitarrenharmonien und forsch vorantreibenden Gesangslinien. Vergleicht man das mit „Blue planet“, ein paar Nummern weiter hinten, dann wird einem schlagartig die Vielseitigkeit des Duos bewusst. Dieser Song schwebt und tänzelt verträumt durch eine Welt malerischer Melodien, die mich ganz stark an die britischen MONEY und deren „First investment“ LP von 1978 erinnern. Hardrock mit surreal schönen Harmonien. Schauen wir weiter, ...

Zandelle - Flames of rage

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(2009, USA, Pure Steel Records, 70.15 min) 01. Killing Gaze 02. Broken Trust 03. Flames of Rage 04. Thermopylae 05. Dark Nemesis 06. Face of War 07. Inner Strength 08. Defiance 09. Eradicated Existence ZANDELLE sind seit nunmehr dreizehn Jahren ein fester Bestandteil der Ney Yorker Traditionsmetalszene, vorher war Sänger George Tsalikis bei den inzwischen leider etwas aufgeweichten GOTHIC KNIGHTS aktiv (deren beide Alben der 90er noch immer grandiose Highlights darstellen) aktiv, er ist ein Urgestein und hat die Fahne des echten Metals immer emporgereckt, selbst als dieser von der Musikindustrie und den Konsumentenhorden fast zu Tode geprügelt immer dichter zum Boden hin sank und er lässt auch in Zeiten, wo erbärmliche Schlagerbarden unsere Musik unterwandern und die Brägen vieler potentieller Headbanger mit übersüßter, in die Emotionslosigkeit hineindigitalisierter Fast Food Musik weichspülen. GEORGE und seine Freunde zeigen der Metalwelt die Harke in allen Belangen. Genredogmen? Ach,...

Forsaken - After the fall

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(2009, Malta, I Hate Records, 56.20) 01. Tenebrarum (Intro) 02. Aidenn Falls 03. Sins of the Tempter 04. The Lord Sayeth 05. Vanguards of the Void 06. Armida's Kiss 07. The Sage 08. Dies Irae (Day of Wrath) 09. Metatron and the Mibor Mythos Das letzte Album "Dominaeon" ist bereits vier Jahre jung, Zeit für einen Nachfolger, der mit "After the fall" seit dem 01.04.2009 in den Läden steht. Haben sie sich denn groß verändert? "Aidenn falls", der erste richtige Song nach dem Intro spricht dagegen, wobei er reichlich energetisch dahergestapft kommt. Aber der Doom bleibt des Metals bester Freund auf diesem guten Stück. "Aidenn falls" ist eine Hymne vor dem Herrn und wenn auch nicht der "Via Crucis" Nachfolger (diesen Überhit kann man wohl nicht toppen, doch wer weiß das schon?). So feurig in die Scheibe zu starten verheißt viel und ich denke, dass die Band den Erwartungen gerecht wird. Natürlich erfinden sie den metallisch epischen Doom n...