Posts

Posts mit dem Label "2008" werden angezeigt.

Split Heaven - Psycho Samurai

Bild
(2008, Blower Records, Mexico, 39.35 min) 01. Forged By Steel (Intro) 02. Immortal 03. White Death 04. Psycho Samurai 05. The Wizard 06. Iron Witch 07. The Golden Times 08. Motorblade 09. My Soul Burns Forever 10. Steel Liver In Mexico sollte eigentlich die Metalszene blühen, aber außer trendigen Schrottkapellen und etwas AOR Glam sieht man oberhalb der Kruste, auf der sich die Rockszene aufbaut, leider gar nichts, was einem die Seele entflammen lassen würde. Im Underground tummeln sich wüst geschminkte Black Metal Fuzzies, dazwischen bitterböse Deathmetalkrawallköppe und viel Neothrash und Hardcore und alles was einem gestandenen Headbanger den Angstschweiß ins Gesicht und den Mageninhalt in aufgeweichter Form aus dem Popschi treibt. Als ich gerade so am Rennen in Richtung der Örtlichkeiten bin, vernehme ich edles stählernes Klirren und mit heller, dennoch forscher, aber immer melodischer Stimme in die Welt hinausgetragene Botschaften. "Steel Liver...

X - SINNER - World covered in blood

Bild
(2008, USA, Image Records, 42.17) 01. Black in Red 02. What Rock is For 03. Holy Ghost and Fire 04. World Covered in Blood 05. Storm on the Horizon 06. Ready to Go 07. Forgive Them 08. Wanna Be Set Free 09. Got Something To Say 10. Who's Your Friend 11. That Ain't Me Das nunmehr fünfte Studioalbum der bereits 1988 gegründeten christlichen US Heavyrocker ist eine Offenbarung für meine Ohren. Nicht stilistisch, weil es schwer arbeitenden, treibenden, dampfenden Boogiehardrock nicht erst seit einer Woche gibt (AC/DC waren 1974 mit dem Debüt dran? Oder 1975?), weil er aber immer wieder und ewiglich, sofern mit Leidenschaft und Inspiration inszeniert, einfach nur geil und mitreißend kommt. So auch "World covered in blood", welches bereits Ende 2008 erschien, aber erst spät seinen Weg zu mir fand. Ich brauche nicht viele Worte, um diese Scheibe zu beschreiben und hochzuloben, es ist geradliniger, intensiver Hardrock mit bluesigen und sleazigen Tendenzen, erdig und...

V / A - METAL MESSAGE VOL. 5

Bild
(2008, Compilation, Metal Message, 77.47.min) 01. FIMBULVET: Helias Bann 02. HROMOVLAD: Slavia 03. TUMULUS: Kochevonov Plyas 04. DARK FOREST: Journey To Ever-Eternal Skies 05. TIWAZ: The Battlelore 06. DYRATHOR: Im Auge des Sturms 07. XERION: No Pazo Derruido Da Existencia 08. ADORNED BROOD: Sons Of The Damned 09. WAYLANDER: As Deities Clash 10. NATAN: Volkskracht 11. ANDRAS: Miasma Track 12. OBSCURITY: Nach Asgard wir reiten 13. VINTERNATT: De Zwarte Mis Markus Eck, liebe Leserinnen und Leser, ist ein absoluter Kenner der Metalszene, ein Liebhaber der Musik mit besonderer Hingabe an den Underground, ein Idealist und umtriebiger Geist. Ich kenne und schätze den Mann für seine Taten seit nunmehr vierzehn Jahren und habe das besondere Vergnügen, den fünften Teil der von ihm inszenierten Samplerreihe des METALMESSAGE Webzines vorzustellen. Musikalisch steppt hier der Bär in Sachen Folk -, Pagan - und Vikingmetal, mal derber, mal epischer gehalten. Die CD kommt im DVD Case mit Covermotiv v...

Elvenpath - Spyrol

Bild
(2008, Deutschland, Eigenpressung, 49.14 min) 01. Burning skies 02. Priests of war 03. The mask of sorrow 04. Angel of fire 05. Late at night 06. Northern son 07. Act the innocent Der gute Till hat echt kein Glück mit seiner Band, schon wieder eine neue Besetzung, knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung dieses von mir leider sträflich vernachlässigten Stückes teutonischen Metals. Sorry, Bruder, ist leider komplett untergegangen, aber jetzt kommt das versprochene Review. Also, sieben Songs stehen auf "Spyrol", die durchschnittliche Länge ist in der Tat sieben Minuten und zwei Sekunden pro Song. Wie erbsenzählerisch. Geboten wird eine Art melodischer Heavy - bis Speedmetal, dem allerdings Gayboards komplett abgehen und der durch einen lebendigen, natürlichen Sound auch adäquat metallisch umgesetzt worden ist. Die ersten beiden Stücke "Burning skies" und "Priests of war" donnern gut ins Mett mit fetten Refrains und rasanten Gitarren, die auf donnern...

Touch The Spider - I spit on your grave

Bild
(D, 2008, Private, ca. 100 min) CD1: 01. Circle Of Lies 02. Where Are You From 03. Don't Call Me Mad 04. Graven Image 05. Back From The Dead 06. Make Me Sick 07. Spit On Your Grave 08. Cruel And Mean 09. Blues For Nicole 10. Worlds Collide 11. Since You Are Gone 12. Six Feet 13. House Of Shame CD2: 01. Abra Macabra 02. You Are Not Alone 03. The Sense Of Life 04. Wicked Wench 05. Shades Of Grey 06. You Know 07. Street Cleaner 08. Tears Don't Lie 09. Can You Hear Me 10. Sabbath Of Blood 11. Noo Fear 12. Watch Me Bleed 13. Motel Room 14. Premonition 15. Gloomy Sunday Ein Irrsinn, was der deutsche Underground noch so auszuspeihen in der Lage ist. Ich dachte, Happy Schlagermetal Wahn, Trendhörigkeit, Müllcore, pardon, "Metal" - Core und Wacken hätten hier gewütet wie die Pest 1349 in Norwegen. Nichts da, immer noch gibt es die Unverwüstbaren, diejenigen, die sich keinen Dogmen, egal welcher Subgenres harter Rockmusik beugen wollen. Von einem solchen Krauteigengewächs will ...

Existence - Godforsaken nights

Bild
(D, 2008, Private, 55 min) 01. Intro 02. Sword in my Hand 03. I.O.U. Nothing 04. Godforsaken Nights 05. Change your Life 06. Angry Man 07. Out of Control 08. The Search 09. Hold 10. The reason Why 11. Rise and Fall 12. Wheel of Time (2008) 13. Outro Oh Baby, ich fass es nicht. Zwar hatten sich die Franken bereits Anfang des Jahrtausends nach langjähriger Funkstille wiedervereinigt, aber 2006 war das letzte Lebenszeichen zu vernehmen, die "Reign in violence II" CD, welche Stücke aus dem 91er Kultalbum und dem 2004er Comeback präsentierte. Danach war es still. Nun sind sie tatsächlich mit einer neuen Eigenproduktion wieder am Start und die klingt auch sehr hausgemacht, will sagen, nach Demos, die man am heimischen PC in mühsamer Kleinarbeit zusammengebastelt hat. Nur der Sound jedoch, denn die Songs an sich sind Killer, wie immer. Andy Eder und Mike Klose sind die beiden Protagonisten, sie drücken dem Album ihren Stempel auf. Mike mit seiner melodischen, mittelhohen Stimme, di...

Steel Raiser - Race of steel (Pure Steel Records 2008)

Bild
(2008, Italien, Pure Steel Records, 39.51 Minuten 01. Ride the fire 02. Race of steel 03. Dragon battalion 04. Rising into the night 05. Princess of Babylon 06. Roar of revenge 07. Gloria perpetua 08. The night 09. Gears of war 10. Evil's revenge Mit einer heulenden Luftschutzsirene startet das Debütalbum der italienischen Headbanger STEEL RAISER in die erste Runde. Rasanter Heavy Metal mit schön aggressiver Gitarrenarbeit und kratzig - charmanten Vocals wird geboten. Urbritische Elemente möchte man sagen. Der Refrain ist dann etwas eigenwillig, fast schon zu fröhlich gehalten, wobei die infernalische Wucht der wilden Soli und boshaften Riffs überwiegt. Ich kann nicht sagen, an wen mich der Chorus speziell erinnern will, aber es ist irgendeine deutsche Band. Nichts dagegen zu sagen natürlich. Schöner, flotter Opener! Auch der zweite Song ist ein sehr kräftiges Stück Metal, der Gesang eine schrille Mischung aus Udo Dirkschneider und Peavey Wagner von RAGE, die Melodien könnten eben...