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Posts mit dem Label "Canterbury" werden angezeigt.

VERGANGENE GROSSTATEN: FANTASY - Fantasy

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(1970, USA, 40.45) 01. Happy 02. Come 03. Wages of Sin 04. Circus of Invisible Men 05. Stoned Cowboy 06. Understand 07. What's Next Oh wow, was ein Knalleralbum. Jazzig progressiver Psychedelicrock mit einer nahezu dämonischen Sängerin, die trotz der angeblich erst 16 jungen Jahre, die sie damals gewesen sein soll, eine vollweibische Stimme besitzt, die sie direkt neben grandiosen Größen wie Grace Slick oder Julie Driscoll - Tippets oder Jinx Dawson positioniert. Phreaky. Die Musik an sich ist sehr anregend, voller wilder Melodien, die sich zwischen Folk, Klassik, Soul und Psychedelic bewegen. Viele verspielte, zappelige Passagen treffen auf ruhige, schwebende Abschnitte. Momente mit eben jenem inbrünstigen Gesang auf entspannt rockende instrumentale Einlagen. Klassischer Progrock von 1970, der eher europäisch anmutet, also urbritisch sozusagen, wird hier von einer noch sehr ungezähmten Amiband mit einer unwiderstehlichen Kraft dargeboten, die schon fast verboten ist. Wenn die Säng...

VERGANGENE GROSSTATEN: MOVING GELATINE PLATES - Moving gelatine plates

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(1971, Musea, Frankreich, 36.15) 01. London Cab 02. X-25 03. Gelatine 04. Last Song 05. Memories Nicht allein MAGMA und ANGE waren kultige französische Progrockexporte, auch diese etwas weniger bekannte Band konnte gut Punkte einfahren. Die sich bewegenden Gelatineteller würde man wohl ohne Vorkenntnisse eher nach England in die Canterbury Szene einordnen, denn schon beim Opener "London cab" wird klar, dass hier der Jazzrock dominiert. Ein wilder bis entspannter Jazzrock mit leicht psychedelischen Anwandlungen, zum größten Teil instrumental gehalten mit ein paar gesprochenen Passagen dabei wird uns auf dem ersten Stück kredenzt, kann auch schon mal in groovigen Hardrock mit Gesang und Begleittrompete abdriften, bleibt dem ursprünglichen Stil jedoch treu ergeben. Das Schlagzeug ist verrückt, wirbelt und groovt als gäbe es kein Morgen mehr, aber genau so ist der gesamte Song. "X - 25" beginnt schräg und gemässigt freejazzig, wird dann etwas geradliniger mit fuzziger ...