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Posts mit dem Label "Heavy Metal" werden angezeigt.

VERGESSENE JUWELEN: BREAKER (CAN) - In days of heavy metal (1982)

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(Iron Head, Kanada, 1982) 01) Livin' free 02) Satan's lyre 03) Easy rider 04) In days of heavy metal Heavy Metal ist für mich durchaus mehr als nur Musik, es ist für mich Lebensphilosophie und irgendwo auch ein quasireligiöser Kult mit anbetungswürdigen Fetischen, einer gewaltigen Menge an Propheten und Heiligen, einer großen Spiritualität und fantasievollem Weltbild. Die Welt des Heavy Metal und ihr Lebensstil sind geprägt von Heldentum, Mut, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Leidenschaft und großer Liebe zum Leben und zu den Gleichgesinnten. Die Elite des freien Daseins sozusagen, die Macht des Fußvolkes, eine Welt, in der tyrannischen Herrschern Paroli geboten wird und wo die stählernen Ritter noch ehrenhafte Kerle sind. Hier leben auch Amazonen und in Leder und Jeans gewandete Strassenkämpfer, deren hehres Ziel es ist, den Gedanken der Freiheit und des erfüllten Lebens in der Welt fest zu verankern. Was für eine Einleitung, liebe Freunde, aber manchmal überkommt...

VERGESSENE JUWELEN: ROSE BAYONET - Leather & Chains

(1984, Neuseeland, N.Z. Metal Records, 41.02) 01. Death Rattle 02. Let It Die 03. Blow Me Away 04. Demon Rider 05. Leather And Chains 06. Out Of The Tower 07. Hell On Earth 08. Night Fighters 09. Preditor Schwere Beatmusik aus Neuseeland ist mir im Grunde nicht so bekannt. Hab da ein oder zwei Bands aus Australien, die ich kenne, naja, ein paar mehr, aber die 80er Metalfraktion von der Nachbarinsel gehört bei mir noch zu den eher jungfräulichen Territorien. Umso positiver überrascht bin ich von ROSE BAYONET aus Wellington, denn deren dreckiger, wilder NWoBHM Sound, leicht unterproduziert, dafür umso feuriger gespielt mit irrsinnigen Leadgitarren und einer gehörigen Portion fast punkiger Wut selbst in den verspielteren Passagen ist schon grandios. Das donnernde und treibende "Death rattle" ist ein perfekter Einstieg, eher straight angelegt, im Mittelteil mit herrlich entfesselten Soli und schön zornigem Gesang. "Let it die" ist gesanglich ein wenig m...

HYKSOS - Hyksos

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(CD, USA, High Vaultage, 1982/2003, 72.38) 01. Going Insane 02. No Escape 03. In the Past 04. Strut 05. The Kings 06. Shadow of a Stallion 07. I Wanted You 08. Ballerro 09. The Green Manalishi 10. A Way to You (bootleg) 11. Victim of Changes (bootleg) 12. Strut (bootleg) 13. Shadow of a Stallion (bootleg) 14. Ballerro (bootleg) 15. The Green Manalishi (bootleg) Es bleibt der Metalwelt auch nicht das obskurste Album als Reissue erspart, was? Aber in diesem Fall macht es nicht nur Sinn, sondern auch eine ganze Menge Spaß. Denn HYKSOS waren nicht irgendeine gesichtslose 80s Band mit austauschbaren und uninspirierten Durchschnittssongs. Ihre 82er LP kam zu einer Zeit, wo die Bands noch ihre Roots in den 70s hatten und auch auslebten, was sich bei HYKSOS in einem sehr ungezwungenen, lebendigen Songwriting äußerte. Wenn die Band mal anfing, auf einem treibenden Riff basierend, mit einem hypnotischen Beat unterlegt herumzujammen, da blieb einem die Spucke weg. Und keineswegs vergaßen di...

THE HAND OF DOOM - Poisonoise Reissue

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(1979/2009, High Roller Records / Shadow Kingdom Records, Germany 80.38 min) CD / LP 1: 01. There Ain''t No Running Away 02. They Who''ll Creep At Night 03. Rock N'' Roll Close To The End Of The World 04. Heavy Mad Head 05. Deadman''s Dream 06. The Meanest Man 07. Doom Power 08. Poisonoise 09. The Hound 10. The Lights Of The Blind CD / LP 2: 11. Putrefied (Hallowed Be Thy Name) 12. King Of Graves 13. Johnny B. Goode 14. Junior's Wailing 15. There Ain't No Running Away 16. Heavy Mad Head (not on CD version) 17. Doom Power 18. They Who'll Creep At Night 19. Rock'n'Roll Close To The End of The World 20. The Hound 21. Born To Be Wild Ich bin bekennender Teutonenrocker und finde auch sehr viel Gefallen an deutschem Heavy Metal der 80er und späten 70er. Und eine der legendärsten, weil obskursten und bis vor kurzer Zeit vergessendsten Bands waren THE HAND OF DOOM aus Bad Hersfeld in Hessen. Warum nur, so frage ich mich, d...

REALMBUILDER - Summon the stone throwers (Neues Vinyl)

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(2009, USA, I HATE RECORDS, 34.57) 01. Bow Before the Oligarchy 02. Silver Ziggurat 03. Ninety-Nine Raids 04. Forgotten Minion 05. Summon the Stone Throwers 06. Colossal Glaciers 07. The Tarnished Crown Eines vorweg, Mainstreammetalbrüdern (und seien sie von Gott, Odin und Satan für ihre Brüderschaft gepriesen) wird dieses Album nicht, aber auch wirklich gar nicht gefallen, so kauzig, sperrig, spröde und obskur kommt es zähflüssig aus den Boxen getönt. Die Melodien der sieben Songs sind allesamt makaber, düster, eventuell ein wenig mystisch und sprechen von Verdammnis und Verfall, wobei textlich eher die Fantasykeule nach Robert E. Howard und J. R. R. Tolkien geschwungen wird, allerdings mit etwas weniger Detailverliebtheit und mehr Barbarei. Die Scheibe mag einem zuerst etwas lahm erscheinen, da nicht nur eine Menge Doomelemente darin ihr perfides Spiel treiben, sondern die beiden Macher der Band ihre Wurzeln im mystischen, verqueren Rock und Hardrock der späten 70er und...

Jackal - IV

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(2009, Dänemark, Pure Steel Records, 41.46) 01. Reinforcement 02. In to the core 03. Innocence 04. Angels 05. Disciple of the Night 06. No lifeguard on duty 07. When the heart is strong 08. Endgame 09. No one 10. Hunter JACKAL galten als dänische Antwort auf IRON MAIDEN zu Beginn der 90er und waren drauf und dran, in Japan echt fett durchzustarten. Die ersten drei Alben kenn ich nun leider gar nicht, ist damals im Deathmetalrausch und Doomwahn an mir vorbeigegangen. Wie so viele Bands halt, kann man nichts ändern. Nun schickt mir das Pure Steel Records Label eine brandneue JACKAL ins Haus, das vierte Album, quasi eine absolute Eigenproduktion von JACKAL Sänger Brian Rich mit Hilfe des Aufnahmetechnikers Carsten Falkenlind. Keine richtige Band dabei? Auf den Metal Archives munkelte man, der Brian Rich, der hätte doch...nun, was hat er? Zusammen mit Carsten Falkenlind (mit Herrn Falkenhorst, dem alten Froschn verwandt?) hat er zehn seiner aktuellen Kompositionen in einem Kopenhagener St...