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VERGESSENE JUWELEN: MONEY - First investment

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(1979, Gull, UK, 35.39 min) 01. Mari-Anna 02. Leo the Jester 03. (Aren't We All) Searching 04. Geneva 05. Cosmic Lullaby 06. Opening Night 07. Finale 08. Statements and Demands 09. Remembering (M.G.O.) 10. Goddess Eine episch progressive Hardrockschlacht wird auf dieser Wiederveröffentlichung geschlagen. MONEY sollten eigentlich zur Speerspitze der NwoBHM gehört haben, landeten leider, trotz Deals bei Gull Records (u.a. JUDAS PRIEST in frühen Tagen) auf den hinteren Rängen, denn sie waren gerade so in der Startphase der Bewegung präsent, haben 1980 nach einer letzten EP wieder das Handtuch geworfen. „First investment“, das Album, ist von 1979, zu früh, zu verspielt, zu progressiv vielleicht für den verdienten Megaerfolg. Der Opener ist ein unaufdringlicher, aber liebenswerter Heavyrocker mit ellenlangen Soli und noch recht straight. Melodischer, ätherischer und proggiger wird es mit „Leo the jester“, welcher später noch auf einer NwoBHM Compilation landete. Da sin...

RELIC - Only dreams

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(2004, USA, Eigenpressung, 01. Triumph of Pain 02. Only Dreams 03. Night & Day 04. Where Is the End? 05. Light Finds the Way 06. Music Makers Ich hab zuerst das letzte, das dritte Album der US Band Relic gehört und fand es ja mehr als cool mit seiner verdrehten, intensivst mystischen Atmosphäre, die einem die besten Momente von DEATH SS oder SEASONS OF THE WOLF ins Gedächtnis rief. Nun sind die früheren Alben natürlich noch etwas basischer geraten, man mußte sich ja entwickeln, aber dem Mainstream hatten sie bereits damals abgeschworen und erstklassige Songs waren auch vorhanden. Auf „Only dreams“ hat man einen sehr starken symphonischen Einschlag gen Progressiverock und Neoprog mit wunderschönen Gitarrenläufen und verzaubernden Keyboardpassagen, was einen an viele Bands der späten 70er erinnert, ich sage nur ELOY. Einen ähnlichen Umschwung hin zu mehr Metal hat es ja u.a. auch bei den aktuell so angesagten Progbarden HEART OF CYGNUS gegeben. Mehr oder weniger Metal bedeutet jetzt ...

Heart of Cygnus - Over mountain, under hill

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(2009, USA, Eigenproduktion, 51.36) 01. Over Mountain 02. Under Hill 03. Black Riders 04. The King And His Steed 05. Lost At Sea 06. Erik 07. Blue Planet 08. The Mountain King 09. Revelations Sie sind momentan ein Undergroundhype, wobei dies eher in Kreisen progressiv orientierter Metalfreunde vonstatten geht. Werden sie dem denn gerecht? Das aktuelle, zweite Album des amerikanischen Duos gibt darüber Auskunft. Ein Track wie „Black rider“ ist verspielt, mit einigen Drehungen und Wendungen, aber er ist immer Heavy Metal to the Bone, melodisch zwar, aber mit tollen Gitarrenharmonien und forsch vorantreibenden Gesangslinien. Vergleicht man das mit „Blue planet“, ein paar Nummern weiter hinten, dann wird einem schlagartig die Vielseitigkeit des Duos bewusst. Dieser Song schwebt und tänzelt verträumt durch eine Welt malerischer Melodien, die mich ganz stark an die britischen MONEY und deren „First investment“ LP von 1978 erinnern. Hardrock mit surreal schönen Harmonien. Schauen wir weiter, ...

The Prowlers - Re Evolution

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(2007, Italien, Puresteel Records, 56.50) 01. Parting Words 02. Red Smoke 03. The Real Me 04. Firefly 05. Wonderful Creatures 06. Do You Feel The Same 07. Insomnia 08. Your Conscience 09. The Profession Part 1 Home 10. The Prayer 11. 1001 Lies 12. De Bello Gallico VI-VIII 13. La Belle Ferronniere Ich bin ja bekennender Melodicmetalhasser, Verächter modernen Progmetals und Freund der alten Tugenden der schweren Beatmusik. Und dann kommt eine Truppe wie die PROWLERS aus Italien und wirft mein Weltbild einfach mal so über den Haufen, als wäre es immer so gewesen. Ja, ich bin begeistert vom dritten Album der Italiener und ich frage mich warum, besitzt es doch all die von mir so oft verfluchten Attribute. Es ist höchst symphonisch und übermelodisch, hat keinen wirklich erdigen Ausdruck, sondern wildert munter im abgehobenen Progmetal herum, Sehr sauber produziert ist es auch, doch da fängt es an. Das Schlagzeug hat Klang und Stil, es ist nicht allein Nähmaschinengetackere. Der Sound ist ver...

Serene - Serene

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(D, 1979, Private, 40 min) 01. Does it matter at all 02. Serenity 03. Dream stagnation 04. Adrift 05. Your magic door 06. A new man 07. We'Ve only just begun 1979, die Zeit für klassischen Prog war vorbei, die meisten Krautrockbands waren bereits im Niedergang begriffen und die NDW kam mit großen Schritten auf uns zugestürmt, während in England NWOBHM und Neoprog das Szepter schwangen. Tja, irgendwo dazwischen veröffentlichte die Band SERENE aus Deutschland ihr selbstbetiteltes Debüt, welches wohl auch ihr einziges Album blieb. Schlagzeuger Jim McGillivray kam von den Hardrockern EPITAPH, deren 74er LP "Outside the law" immer mal wieder für kleines Geld zu kaufen und wirklich sehr zu empfehlen ist. Nach SERENE hat er sich bei ELOY niedergelassen und genau das hört man hier auch. Entspannt und symphonisch pompös gehen die Jungs in die erste Runde mit einem nachdenklichen "Does it matter at all". Der mittelhohe, klare Gesang hat schon was von vielen ...