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Posts mit dem Label "80s style Heavy Metal" werden angezeigt.

WATCHER - Demo 2014 (Eigenproduktion, 2014)

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01. Boundaries of blood 02. Murder at the castle Zwei Songs befinden sich auf dem Demo der frankokanadischen Band WATCHER, die aus dem Umfeld von CAUCHEMAR, einer der coolsten derzeitigen Heavy / Doom / Proto Metal Bands, stammt. Aber diese beiden Songs haben es mir echt mal besorgt. Doom ist das Stichwort, denn klassischer Uraltdoom mit NWoBHM Referenzen ist ein essentieller Bestandteil der beiden Stücke. Kommen wir zu "Boundaries of blood", der auf einem stampfendem Beat fußt. Die Gitarren sind schön dirty und spucken morbide, aber urklassische Riffs aus, auf denen der Sänger mit sehr mystischer, mittelhoher Stimme, von ein paar Screams abgesehen, sehr hypnotisierende Melodien singt, immer mal wieder aber auch in etwas wütendere Gefilde abdriftet. Gitarrist Matthew meint ja, das käme vom DARKTHRONE Einfluss, gerade von deren letztem Album. Na schön, lassen wir das so stehen. Zumindest ist der Gesang hier bei aller obskuren Kauzigkeit noch klar und melodisch. Schöne Lead...

QUICKSAND DREAM - Aelin: a story about destiny

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(2010, Professor Black / High Roller Records, Schweden, 51.15) 01. Prologue 02. A Child Was Born 03. House of Wisdom 04. Caress of the Breeze 05. Road Goes Ever On 06. The Lighthouse Dream a) Fading Away b) On The Shore c) A Sunny Day d) Over The Sea e) Awakening f) Home Again 07. Aelin's Oath a) The Light Appeared b) Epilogue 1996 bis 1999 entstand die Musik für dieses von Patrick Backlund, der auch bei der Doomband MORTALICUM (großartiges Album auf METAL ON METAL RECORDS, stilistisch ähnlich zu MEMORY GARDEN)aktiv ist, initiierte Projekt, sein Sidekick am Gesang war Göran Jacobson, ein alter Freund aus EPIC IRAE Tagen, der ursprünglichen Band beider Musiker. Dazu gesellte sich für einige Keyboardpassagen Henrik Flyman der RAINBOW artigen Hardrocker MOAHNI MOANA (auch von ihnen hab ich ein saugutes Album in der Sammlung stehen, Empfehlung für alle Fans von pompösem, aber doch kräftigem Hardrock). Nun, genug des Namedroppings, weiter im Text. 2000 erschien dann die ...

BLACK TORA - Rise of the tora

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(CD, USA, Rock Quarry, 2009, 41.05) 01. Burn Out 02. Never Enough 03:08 03. Criminal 04:30 04. Wild Child 04:06 05. Stealing Thunder 04:00 06. Don't Drag Me Down 03:22 07. Born To Rock 03:01 08. Haywire 03:05 09. The Slayer 04:40 10. Hearts On Fire 03:47 11. Warrior 04:17 Für mich ist dieses texanische Powertrio eine der coolsten aktuellen Entdeckungen im metallischen Hardrock und rockenden US Heavy Metal, welche mir in den letzten Jahren über den Weg gelaufen ist. Man denkt gar nicht, dass diese Platte von 2009 ist, die Musik, der Stil, alles klingt so herrlich traditionell nach den Jahren 1978 bis 1981. Hier wird typischer Amisound geboten, der jeden Fan von RIOT auf den ersten fünf Platten, THE RODS, VAN HALEN, härteren Y & T und ähnlichen Bands in die Komplettekstase treiben sollte. Klar, innovativ ist das hier sicher nicht mehr, aber die Musik hat Seele, ist komplett von Hand gespielt, sehr gut, klar und doch lebendig produziert und zeigt so manchen kommenden Kultsong, d...

Helvetets Port - Exodus to Hell

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(2009, Schweden, Puresteel Records, 41.44) 01. The Shogun 02. Killers In The Sand 03. Dying Victim Of The City 04. Helvetets Port 05. Diamond Claw 06. Fly By Night 07. Killed By A Reaper 08. Huvudlös Gestalt 09. Djävulens Triangel 10. Exodus To Hell 11. Swing The Studded Mace 12. Heavy Metal Night 13. Hårdrockens Förkämpe Von all den neuen Schwedenbands, die innerhalb der letzten vierundzwanzig Monate dem alten Heavy Metal mit einem aktuellen Album frisches Blut in Form frischer Songs zugeführt haben, sind HELVETETS PORT wohl wahrlich die schrägste und obskurste, damit auch untergrundigste Kapelle. Dagegen nehmen sich selbst IN SOLITUDE mit ihrem kaum 20 jährigen Strassenkind als Sänger wie geleckte Casting Stars aus, zumindest musikalisch. Recht so, recht so, das ist genau der Heavy Metal, der mir am Herzen liegt, auch wenn die CD nicht wirklich spektakulär erscheint, wenn man sie das erste Mal in den Player wirft. Aber was ihnen an effekthascherigem Peitschengeknalle fehlt, das mach...

Der einheimische Meister epischer Kunst: Markus Vesper

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Ich arbeite an einem Interview mit meinem alten Freund Markus Vesper, der in den letzten Jahren mehrfach als für das Coverartwork guter bis gigantischer Bands verantwortlicher Künstler in Erscheinung getreten ist. Hier nur eine kleine Auswahl seiner Cover: Manilla Road Black Hawk Bei Interesse an seiner Kunst, an Drucken oder gar einem eigens gefertigten Werk, ist der gute Markus stets unter www.markusvesper.de zu erreichen. Es lohnt sich

Ragnaröek - Rache

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(D, 2009, Trollzorn, 38.43 min) 01. Spielmann 02. Rache 03. Meister Röckle 04. Diener 05. Knochenschiff 06. Tanz Mit Mir 07. Fleisch 08. Feuertanz 09. Ragnaröek 10. Totentanz 11. Küss Mich Ja, da zürnen doch mal die Trolle richtig amtlich. Ich bin ja eigentlich ein Verfechter des Verachtens von sogenanntem Mittelaltermetal. Dieses elitäre Spielmannsgehabe geht mir auf den Sack und dann gehen die Bands entweder in Richtung modernem Gitarrenrock mit beschissenen Melodien oder machen einen auf akustischen Singer / Songwriter. Oder, das haben CORVUS CORAX auf die Spitze getrieben, sie ersaufen in perfekt inszeniertem Unterhaltungsbombast. Leck mich doch... Aber dann gibt es da eine Band wie RAGNARÖEK, die bereits öfter in unserer Gegend aktiv war und jetzt auf dem Trollzorn Label ihr Debüt veröffentlicht. Da stimmen die relativ klassischen Heavy Metal Riffs, die mit schönen düsteren Melodien aufgepeppt werden, da stimmt die folkig - mittelalterliche Seite, die nicht Oberhand über den harte...

Steel Raiser - Race of steel (Pure Steel Records 2008)

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(2008, Italien, Pure Steel Records, 39.51 Minuten 01. Ride the fire 02. Race of steel 03. Dragon battalion 04. Rising into the night 05. Princess of Babylon 06. Roar of revenge 07. Gloria perpetua 08. The night 09. Gears of war 10. Evil's revenge Mit einer heulenden Luftschutzsirene startet das Debütalbum der italienischen Headbanger STEEL RAISER in die erste Runde. Rasanter Heavy Metal mit schön aggressiver Gitarrenarbeit und kratzig - charmanten Vocals wird geboten. Urbritische Elemente möchte man sagen. Der Refrain ist dann etwas eigenwillig, fast schon zu fröhlich gehalten, wobei die infernalische Wucht der wilden Soli und boshaften Riffs überwiegt. Ich kann nicht sagen, an wen mich der Chorus speziell erinnern will, aber es ist irgendeine deutsche Band. Nichts dagegen zu sagen natürlich. Schöner, flotter Opener! Auch der zweite Song ist ein sehr kräftiges Stück Metal, der Gesang eine schrille Mischung aus Udo Dirkschneider und Peavey Wagner von RAGE, die Melodien könnten eben...